Wissen schafft Heilung

   Nuklearmedizin

    Klinikum rechts der Isar
    Ismaninger Straße 22
    81675 München

 

   Sprechzeiten und Kontakt:

    Montag bis Donnerstag:
    08:00 - 16:30 Uhr

    Freitag:
    08:00 - 15:00 Uhr

 

    Anmeldung Schilddrüse:
    +49 (89) 4140 2990

    Anmeldung Szintigraphie:
    +49 (89) 4140 2991

    Anmeldung PET:
    +49 (89) 4140 2945

    Anmeldung Therapiestation:
    +49 (89) 4140 6330

   

DEXA-Knochendichtemessung

Durch  eine  Osteodensitometrie  kann  eine  zentrale/periphere  Osteopenie  oder  eine zentrale/periphere Osteoporose diagnostiziert und im Verlauf kontrolliert werden

Indikationen

  • Frakturen, bei denen Osteoporose in Betracht kommt
  • Proximale Femurfraktur eines Elternteils
  • Multiple Stürze
  • Immobilität
  • Untergewicht
  • Nikotinkonsum
  • Sekundäre Osteoprose
  • Östrogen- oder Testosteronmangel
  • Erkrankungen der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse
  • Langzeitkortikosteroidpflichtige Patienten
  • nach Organtransplantation
  • Resorption im Magen-Darmtrakt
  • Aromatasehemmer
  • Rheumatoide Arthritis
  • Diabetes Mellitus Typ 1
  • Z.n. B-II-Operation oder Z.n. Gastrekrektomie
  • Knochenerkrankungen

Vorbereitung des Patienten auf die Untersuchung

Nüchternheit ist nicht erforderlich; ggf. insofern vorhanden Röntgenbild der BWS, LWS mitbringen. Eine orale Kontrastmitteluntersuchung mit Barium muss mindestens eine Woche zurückliegen, wenn die Osteodensitometrie der LWS erfolgen soll.

Dauer der Untersuchung

insgesamt ca. 30 Minuten

Besonderheiten der Untersuchung

Das Ergebnis der Osteodensitometrie sowie eine Kombination aus weiteren Risikofaktoren liefert bei Personen ab 40 Jahren einen Zusammenhang mit epidemiologischen Daten zur Abschätzung der 10-Jahres-Frakturwahrscheinlichkeit mit dem WHO fracture risk assessment tool (FRAX ® ). Daraus erfolgt eine  Therapieempfehlung  unter  Berücksichtigung  der  Interventionsschwelle  und  des  Verhältnisses Kosten zu QUALY.

Messorte für die Knochendichte

Lendenwirbelsäule, Hüfte beidseits  

Strahlenexposition

Die  Röntgengeräte  werden  mit  besonders  schwacher  Röntgenstrahlung  betrieben.  Beim Zweienergie-  Röntgenabsorptions-Verfahren  (DXA)  ergibt  sich  eine  Strahlenexposition  (effektive Dosis)  von  ≤  0,7  µSv  (für  LWS,  Hüfte).  Die  Präzision  der  Geräte  erlaubt  es,  Veränderungen  des Knochenmineralgehalts ab 2% zu erfassen. 

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