Wissen schafft Heilung

   Nuklearmedizin

    Klinikum rechts der Isar
    Ismaninger Straße 22
    81675 München

 

   Sprechzeiten und Kontakt:

    Montag bis Donnerstag:
    08:00 - 16:30 Uhr

    Freitag:
    08:00 - 15:00 Uhr

 

    Anmeldung Schilddrüse:
    +49 (89) 4140 2990

    Anmeldung Szintigraphie:
    +49 (89) 4140 2991

    Anmeldung PET:
    +49 (89) 4140 2945

    Anmeldung Therapiestation:
    +49 (89) 4140 6330

   

Lungeninhalations- und Lungenperfusionsszintirgaphie

Prinzip

Die Untersuchung der Lunge setzt sich in der Regel aus zwei Teiluntersuchungen zusammen. Zum einen  wird  die  Belüftung  (Ventilation)  der  Lungen  untersucht  zum  anderen  die  Durchblutung (Perfusion).

Indikation

  • Nachweis bzw. Ausschluss einer Lungenarterienembolie (häufigste Indikation)
  • Präoperative Abklärung der Lungenfunktion (regionale Quantifizierung)
  • Beurteilung eines intrapulmonalen Rechts-links-Shunts
  • Beurteilung eines Lungenimplantates

Welche Vorbereitung des Patienten auf die Untersuchung sind nötig?  

Anfertigung  einer  aktuellen  Röntgenaufnahme  des  Thorax  und  Mitgabe  von  Bild  und  Befund.  Der Patient muss nicht nüchtern sein.  

Risiken
 
Nebenwirkungen  sind  sehr  selten,  trotzdem  kann  es  zu  einer  allergischen  Reaktion  auf Humanalbumin kommen (Aufklärung).
 
Nach der Untersuchung
 
Sicherheitshalber  Vermeidung  von  längerem  und  engem  Kontakt  mit  Schwangeren  oder  kleinen Kindern für den Rest des Tages.
 
Besonderheiten der Untersuchung
 
Verdacht auf Lungenembolie muss die Untersuchung möglichst zeitnah erfolgen, damit eine sinnvolle Aussage gegeben ist. Die  Untersuchung  wird  abhängig  von  der  Indikation  in  der  Regel  als  Notfalluntersuchung durchgeführt.  Das  Untersuchungsergebnis  wird  in  diesem  Fall  dann  sofort  mitgeteilt  (telefonisch oder als schriftlicher Kurzbefund).  
 
Radiopharmakon / Applikationsform  
 
ca. 20-30 MBq Tc-99m Technegas Aerosol per Inhalation
i.v.-Injektion Tc-99m MAA (makroaggregierte Albuminpartikel)
SPECT/CT-Technik (Standardmethode): 200 MBq
planare Technik: 100 MBq, intravenöse Applikation
 
Strahlenexposition (effektive Dosis bei Erwachsenen)
 
etwa 1,5-2,5 mSv
 

User login